Du bist noch Solo? Jetzt im Jugendblasorchester oder in der Bläserphilharmonie mitspielen!

Tabea im Interview

#MBPerleben
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30.10.2024 – Konzert des Klarinettenensembles der Mannheimer Bläserphilharmonie

Hi Tabea, magst du dich kurz unserem Publikum vorstellen?
Mein Name ist Tabea Schubert, ich bin 21 Jahre alt und habe mit ungefähr 12 Jahren angefangen, Flöte zu spielen. Zuvor spielte ich bereits einige Jahre Block- und Altflöte,

wozu mich die Musik von Jethro Tull bereits in der Kindheit inspiriert hatte. Später kam ich dann über den Musikverein auch zur Piccoloflöte. Vor etwa einem Jahr bin ich für mein Musikstudium nach Mannheim gezogen.

Welcher Musikverein war das?
Das war der Musikverein Kirchzarten, der lokale Verein in meiner Heimat in der Nähe von Freiburg. Es ist ein Orchester mit etwa vierzig Leuten, welches auch sinfonische Werke einstudiert.

Seit wann bist du bei der Mannheimer Bläserphilharmonie Mitglied und wie bist du auf das Orchester aufmerksam geworden?
Dabei bin ich seit etwa April 2022. Ich habe über Kommilitonen in der Musikhochschule vom Orchester erfahren. Dort waren sie eigentlich auf der Suche nach stets gefragten Klarinetten, aber ich hatte durch meine Erfahrung im Musikverein daheim ebenfalls großes Interesse. Plötzlich war ich dann mittendrin. Durch meine Dozentin an der Hochschule, die ebenfalls die Registerproben der Querflöten bei der Mannheimer Bläserphilharmonie leitet, wurde ich

dann direkt für die Frühlingsmatinee eingeplant. Danach gab es wohl kein Zurück mehr!

Du sagtest, dass du für die Musik nach Mannheim gekommen bist, was genau studierst du hier?

Meine Fächer sind Musik auf Gymnasiallehramt an der Musikhochschule Mannheim und Politikwissenschaften, dies aber an der Universität Heidelberg. Deshalb bin ich hier nach Mannheim gekommen und bin froh ein Orchester neben dem Studium gefunden zu haben, in dem schöne Bläsermusik gespielt wird. 

Was macht für dich das Spielen in einem sinfonischen Blasorchester aus? 
Durch das Spielen im Orchester habe ich extrem viel gelernt, das begann schon damals im Musikverein. Während Corona habe ich deutlich gemerkt, dass mein Gehör für andere Instrumente und die Intonation ziemlich nachgelassen hat. Da fällt einem auf, wie sehr man sich diese Fähigkeit durch das Orchesterspiel aufgebaut hat.

Dazu lernt man, gemeinsam mit anderen Menschen zu musizieren und die dazu notwendige Detailarbeit im Zusammenspiel. Neben dem Musizieren ist vor allem das Gemeinschaftsgefühl eines solchen Orchesters einfach schön. 

Was ist dein Highlight des aktuellen Programms?
Das ist für mich Jurassic Park, weil es so vielseitig ist und es für mich technisch eine Herausforderung darstellt. Sowieso muss ich, seitdem ich bei der MBP mitspiele, mal wieder für Orchesterstellen zuhause üben, damit es dann in den Proben sitzt. Dies hilft mir aber sehr, am Ball zu bleiben. 

Wo müssen die Zuschauer im Konzert genau hinhören?
Auf jeden Fall müssen sie auf die Solo-Instrumente hören. Wir haben bei diesem Konzert wieder einige speziellere Instrumente dabei, die man vielleicht nicht so oft hört und sieht. Natürlich sollte man aber auch auf die schönen Linien der Flöten achten.

Was macht die MBP neben der Musik für dich aus? 
Das Orchester wirkt auf mich sehr offen und freundlich. Dazu ist es sehr gut organisiert und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt und nach außen gekehrt. Es gibt eine gute Verbindung zu dem Dirigenten und die Musik, die er mit dem Orchester aus den Noten

macht, finde ich etwas Besonderes. 

Noch einmal abschließend zum heutigen Programm, welchen Williams bevorzugst du?
Ich würde mal sagen: John Williams. Im Studium habe ich zwar einiges über Ralph Vaughan Williams gelernt, John Williams schafft es aber, mit seiner Musik auch Leute außerhalb der Klassik zu begeistern und zusammenzubringen.